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November 2015

Top Ten Thursday

TTT #2: 10 Bücher, die jeder gelesen haben sollte

Bei dieser Aktion von Steffis-Bücherbloggeria bin ich wieder gerne dabei.Alle Infos zu dieser  Aktion findet ihr hier. 

Das Thema für diese Woche ist für alle, die gerne lesen nicht so leicht mit Leben zu füllen. Denn sich auf nur 10 Bücher festzulegen, die jeder gelesen haben soll, ist verdammt schwierig.
Ich habe das Thema so verstanden, dass jeder seine persönlichen Bücher vorstellt, von denen er wünscht, dass sie möglichst viele Leser finden.
Für die literarisch bedeutendsten Werke gibt es diverse Listen und jeder Kritiker hat seinen eigenen „Kanon“, die auch alle ihre Berechtigung haben.
Allerdings bin ich weder Literaturwissenschaftler noch -kritiker und daher hier meine ganz subjektive Liste:

Vorab möchte ich gerne noch auf den tollen Blog von Miriam hinweisen:

Da 10 Bücher zu wenig sind, versucht sie sich in ihrem Leseleben an den in diesem Buch empfohlenen Werken  zu orientieren:

Aber jetzt zu meiner Liste:

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Cover-Monday #2 Die Maigret-Romane von Simenon

Da ich auch ein Fan von schön gestalteten Buchcovern bin, nehme ich sehr gerne an dieser tollen Aktion von Maura von  the-emotional-life-of-books teil, bei der wir jede Woche unsere Lieblingscover vorstellen. Näheres zur Aktion findet ihr hier:

Stellvertretend für die gesamte Reihe der wunderschönen Maigret-Gesamtausgabe aus dem Diogenes-Verlag hier das Cover von Band 1:

Wie bei allen 75 Bänden der Gesamtausgabe ist auch hier die Fotografie eines Meisters seines Faches zu finden, die perfekt die Stimmung im Paris der damaligen Zeit einfängt (Robert Doisneau: „Le baiser de l’hotel de ville“). Das Foto entstand 1950 für das amerikanische Magazin „Life“ und gelangte erst 1986 bei seiner Wiederveröffentlichung zu seinem Ruhm. Zahlreiche Paare glaubten sich in dem Foto wiederzuerkennen und verklagten die Rechteinhaber auf Tantiemen. Im Rahmen dieser Auseinandersetzungen musste zugegeben werden, dass es sich nicht um einen Schnappschuss handelte, sondern Doisneau zwei Schauspieler für die Aufnahme verpflichtet hatte.

Inhaltsbeschreibung vom diogenes-Verlag:

Der Roman ist Kult. Zumindest für Simenon- oder genauer für
Maigret-Fans. Der erste Roman aus der Maigret-Reihe und der, der den
Ruhm von Georges Simenon begründete. Er entstand 1929 im Hafen von
Delfzijl, Holland, an Bord seiner kleinen Yacht Ostrogoth.
In diesem ersten Maigret-Roman, der in Fécamp, Paris und Bremen spielt,
soll der junge Pariser Kriminalkommissar eigentlich nur einen Mann am
Bahnhof abholen, der ihm aber schon bei der Ankunft entwischt. Minuten
später wird im selben Zug die Leiche eines anderen Reisenden
gefunden…, und der sieht dem ersten Reisenden zum Verwechseln ähnlich.

Titel: Maigret und Pietr der Lette
Autoren/Herausgeber: Georges Simenon
Übersetzer: Wolfram Schäfer
Ausgabe: 1., Revised

ISBN/EAN: 9783257605013
Originaltitel: Pietr le Letton

Seitenzahl: 192
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch
Ich selber habe schon viele Maigret-Romane gelesen und Simenon gehört zu meinen Lieblingsautoren. Band 1 liegt allerdings noch auf meinem SUB, da viele Romane der Maigret-Reihe jahrelang in Deutschland nicht zu bekommen waren. 

Top Ten Thursday

TTT Top Ten Thursday #1

Deine 10 liebsten TV Serien

o.k. diesmal etwas verspätet ;-)))

Bei dieser Aktion von Steffis-Bücherbloggeria wollte ich unbedingt dabei sein. Alles zu dieser schönen Aktion findet ihr hier. 
Hier also meine ganz subjektive Liste. Einige Serien habe ich noch nicht gesehen. Ich vermute, dass House of Cards und Game of thrones dann auch auf diese Liste landen würden.

 

 

 

 

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Rezension zu „Dracula“ von Bram Stoker

Ein bissiger Klassiker und die Geburtsstunde eines
Mythos  

Titel: Dracula Roman
Autoren/Herausgeber: Bram Stoker, Andreas Nohl (Hrsg.)
Übersetzer: Andreas Nohl
ISBN/EAN: 9783423142991
Originaltitel: Dracula, London 1897
Seitenzahl: 592
Format: 19,1 x 12 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch
Meine Wertung: 4/5 Sternen 

Cover der Erstausgabe (Quelle: wikipedia)
In dem 1897 erschienen Roman des irischen Schriftstellers
Bram Stoker führt der Autor die damals schon zahlreichen Geschichten und
Überlieferungen zum Thema Vampire zusammen und schafft so einen Mythos, der wie
kaum ein anderer in fast allen (zumindest den westlichen) Kulturen bis heute
einem großen Publikum bekannt ist. Geschickt verbindet  Stoker das damals so beliebte Genre des

Schauerromans mit den nicht minder populären Liebes- und Abenteuerromanen.

Bram Stoker (Quelle: wikipedia)

Zur Handlung:
Der junge Londoner Rechtsanwalt Jonathan Harker reist im
Auftrag seines Arbeitgebers nach Siebenbürgen, wo er den Grafen Dracula in
seinem Schloss zu einem Immobilienkauf in England und seinem Umzug dorthin
beraten soll.  Schon bei der Anreise
beschleicht ihn ein unheimliches Gefühl, da die Einheimischen den jungen
Engländer für verrückt halten, alleine zur Burg des Grafen zu reisen.  Bei seiner Ankunft stellt er jedoch fest,
dass er von dem aristokratisch wirkenden 
Schlossherrn freundlich empfangen wird. 
„Willkommen in meinem Haus! Treten Sie ein, ungehindert und
aus freien Stücken!“
  (Seite 31)
Erst nach einigen Tagen fallen ihm einige Besonderheiten
auf. Der Graf hat kein Spiegelbild, scheint nie etwas zu essen und ist tagsüber
nicht anzutreffen. Darüber hinaus ist ihm der Zutritt zu einem Großteil des
Schlosses verboten. Als er eines Tages doch in einem ihm verbotenen Teil des
Schlosses einschläft  wird er von drei
hübschen Frauen gefunden, die wie der Graf auffallend lange und spitze Eckzähne
haben. Kurz bevor sie ihn beißen können, werden sie vom Schlossherrn
vertrieben. Harker hat von nun an Todesangst und versucht vom Schloss zu
fliehen. 
Kurz darauf wechselt der Handlungsort und der Leser erfährt
von einem geheimnisvollen Schiff, welches unter mysteriösen Umständen in den
Hafen von Whitby (Yorkshire, England) einläuft. Das Schiff scheint bis auf den
toten, an das Steuerrad festgebundenen, Kapitän völlig verlassen. Die Ladung
des Schiffes besteht im Wesentlichen aus zahlreichen, mit Erde gefüllten,
riesigen Kisten.
Man ahnt, Dracula hat englischen Boden betreten. 
Der Leser lernt die weiteren Personen des Romans kennen.
„Mina“ Murray, die Verlobte Harkers besucht ihre Freundin Lucy Westenra in
Whitby, welche an einer merkwürdigen Krankheit zu leiden scheint.  Sie bemerkt seltsame Male an Lucys Hals.
Auch ein befreundetet Arzt, Dr. John Seward,  kann Lucy nicht wirklich helfen.  Seward ist Leiter einer Irrenanstalt, welche
zufällig unmittelbar an das von Graf Dracula erworbene Grundstück grenzt. Er
bittet seinen ehemaligen Lehrer Professor Abraham van Helsing um Hilfe.
Van Helsing scheint die Zeichen zu erkennen, lässt seine
Umgebung aber lange im Unklaren. Gemeinsam mit ein paar Freunden versuchen die
Protagonisten Lucy zu retten und den Grafen unschädlich zu machen. Es beginnt
eine abenteuerliche Jagd durch England und halb Europa. 
Das bereits aus anderen Romanen seiner Zeit bekannte
Stilmittel der Wiedergabe von Tagebucheinträgen oder Briefen wird von Stoker
hier konsequent auf den gesamten Roman angewendet. Es gibt keinen allwissenden Erzähler,
der Leser erfährt die Handlung aus der Wiedergabe von Briefen,
Tagebucheinträgen, Phonographaufzeichnungen, Zeitungsauschnitten etc.
Hierdurch ist es dem Autor sehr gut möglich, die Handlung
aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen und bewusst an den
spannenden Stellen „Cliffhanger“ zu setzen. 
Meine erste Lektüre des Romans liegt knapp dreißig Jahre
zurück und beim jetzigen Lesen der Neuübersetzung gefällt er mir immer noch
sehr gut. Der formale Aufbau hatte mich bei Erstlektüre etwas gestört, was
jedoch daran liegen kann, dass man in der Jugend noch nicht so viel
Leseerfahrung gesammelt hat.   Andererseits kann das auch an der guten
Neuübersetzung von Andreas Nohl liegen. 
Der Roman liest sich überaus spannend, ein echter
„Page-Turner“. Die altertümlichen Moralvorstellungen und das sehr antiquierte
Frauenbild (wer wird als erste vom Vampir gebissen? – natürlich die etwas
lebenslustigere, selbstbewusstere Lucy, welche an einem Tag drei  Heiratsanträge erhalten hat), sind der Entstehungszeit
geschuldet.  
Alles in allem aber eine 
große Leseempfehlung für diesen Roman.  Braucht man danach noch mehr Vampir-Romane?
Das möge jeder Leser selber entscheiden. 
Bei der Suche nach Hintergrundinformationen zu diesem Buch
bin ich auf diverse Deutungsansätze der Handlung gestoßen: „Darüber hinaus
verfügt das Motiv des Vampirismus aber auch über eine ungewöhnliche
Elastizität, die es erlaubt, im Motiv des Vampirismus staatliche Unterdrückung,
aristokratische Ausbeutung, stalinistische Bürokratie oder jesuitischen
Gesinnungsterror zu gestalten.“ (Aus: Harenberg. Das Buch der  1000 Bücher)
Ob Stoker dies wirklich beabsichtigt hat? 
Zwei Dinge haben mich an der dtv-Ausgabe gestört. Erstens
ist die Neuübersetzung nicht als ebook erhältlich. Da ich bereits eine ältere
Ausgabe im Regal habe, hätte mir hier die ebook-Version gereicht. Warum der
dtv-Verlag hier offensichtlich nur die Printrechte erworben hat ist mir in der
heutigen Zeit völlig unverständlich.
Des Weiteren hat mich gestört, dass die zahlreichen
Anmerkungen im Anhang des Romans, im Text selber nicht kenntlich gemacht sind.
Man muss also „auf gut Glück“ blättern, ob zu bestimmten Passagen Anmerkungen
vorhanden sind. Das war ich von anderen Klassikern (Fischer, Hanser) bisher
anders gewohnt. Der potentielle Leser kann daher auch die andere Neuübersetzung
aus dem Reclam-Verlag in Erwägung ziehen. 
Der Stoff hat zahlreiche Autoren und Filmemacher zu eigenen
Werken inspiriert, welche für sich genommen wiederum stilprägend für ihr Genre
waren. Beispielsweise:
Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, ein Stummfilm des
deutschen Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922.
Interview mit einem Vampir – Roman von Anne Rice
Tanz der Vampire – sehr empfehlenswerte Horrorkomödie aus
dem Jahre 1967 von Roman Polanski  

    
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Lovelybooks Leserpreis 2015

 
Deutscher Buchpreis, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Corine etc., etc.
In der Fülle der Buchpreise verliert man leicht den Überblick und da sie meist von Kritikern oder Expertenjurys vergeben werden, fehlen vielen Lesern die persönlichen Lieblingsbücher in diesen Listen.

Beim Leserpreis der Buchcommunity lovelybooks habt ihr jetzt die Chance eure Lieblingsbücher aus dem aktuellen Erscheinungsjahr zu nominieren. Nähere Infos findet ihr unter diesem Link

 Also, fleißig nominieren und vielleicht steht Euer Lieblingsbuch schon bald neben Frank Witzels „Die Erfindung der Roten Armee Franktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ im Regal Eures Lieblingsbuchhändlers ;-))

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Leserunde „Anna Karenina“ von Leo N. Tolstoi

Wer Lust hat im November und Dezember „Anna Karenina“ von Lew Tolstoi in unserer Leserunde bei lovelybooks mitzulesen ist herzlich willkommen. Alle Informationen findet ihr hier:

Wir starten am 10.11.2015, Einstieg ist aber auch später noch möglich.

Bitte beachten: Es werden keine Bücher verlost, jeder liest mit seiner eigenen Ausgabe mit. 

Hier mal die Bilder der aktuellen Hardcover und Taschenbuchausgabe:

Ihr könnt natürlich auch mit jeder anderen Ausgabe mitlesen.

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Über mich

Für diese Seite verwende ich den Fragebogen vom originaldibbler aus seiner Aktion zu den männlichen Buchbloggern. Meinen Ursprungspost findet ihr hier

Übrigens: Ich freue mich über jedes Feedback zu meinem Blog! Also lasst fleißig Kommentare, Verbesserungsvorschläge, Lob und Kritik da ;-)))

0.) Stell dich bitte kurz vor!

Hallo,
mein Name ist Thomas. Ein männlicher Buchverrückter und
leidenschaftlicher Leser Jahrgang 1967. Aufgewachsen im schönen
Düsseldorf, lebe ich inzwischen mit meiner Familie im benachbarten
Duisburg und bereise meine Heimatstadt noch täglich, da ich dort
arbeite.  

1.) Warum bloggst du?

Bis
vor kurzem habe ich gedacht: „Noch einen Bücherblog mit weiteren
Rezensionen? – Das braucht doch eigentlich kein Mensch!“ Dann habe ich
aber festgestellt, dass mir das Schreiben über die gelesenen Bücher
hilft mich an vergangene Leseerlebnisse zu erinnern. Daher habe ich auch
in diesem Jahr erst angefangen Rezensionen bei lovelybooks zu
schreiben, obwohl ich da schon seit längerer Zeit meine Bücherregale
„pflege“. Daher war der Grundgedanke eigentlich „nur“ das Anlegen einer
Art Lesetagebuch. Wenn andere Leser meine Empfehlungen aufnehmen, freut
mich das natürlich umso mehr. Ich selber freue mich auch immer wieder
über neue Blogs, die es zu entdecken gibt. Schön, dass es da draußen
noch mehr so Buchverrückte wie mich gibt ;-))

2.) Was für Bücher liest du?

Eigentlich
ziemlich viel Querbeet, von Krimis bis Klassiker ist einiges dabei. In
den letzten beiden Jahren sind es durch die beiden Klassiker-Leserunden
bei lovelybooks ziemlich viele Klassiker gewesen. Leider lasse ich mich
immer viel zu leicht von Rezensionen, Besprechungen im Fernsehen und
Empfehlungen beeinflussen, so dass die Wunschliste ständig wächst.

3.) Wer ist dein Lieblingsautor?

Da
gibt es einige, aber mein Favorit, der mich seit früher Jugend
begleitet, ist Stephen King (wie hat er kürzlich in einem Interview
gesagt:  Er macht es wie die katholische Kirche, er kriegt seine
Anhänger, wenn sie jung sind).

4.) Was ist dein Lieblingsbuch?

Kann man sich da wirklich auf eines festlegen? Vermutlich „Der Name der Rose“ von Umberto Eco.

5.) Wie bist du auf den Namen für deinen Blog gekommen?

Die
erste Literatursendung, die ich im Fernsehen gesehen habe, war in den
70er-Jahren die vom WDR produzierte Büchersendung für Kinder und
Jugendliche „Lemmi und die Schmöker“, Lemmi (eigentlich Herr Balduin Percy Hannibal Lehmann)
war ein Bücherwurm der in jeder Sendung meist ein Buch vorstellte. Für
die damalige Zeit sehr aufwändig wurden einzelne Szenen der Bücher mit
Schauspielern inszeniert und so bei den Kindern die Lust auf das Buch
geweckt. Mit Denis Scheck hat Lemmi heute in der ARD einen würdigen
Nachfolger gefunden.
Auf der Suche nach einem Blognamen lag daher „tommi und die Schmöker“ irgendwie auf der Hand.

6.) Was ist das besondere an deinem Blog?

Da
ich erst vor kurzem angefangen habe, kann ich bisher noch nicht sagen,
ob mein Blog etwas besonderes hat. Da ich aber eine Vorliebe für schön
gestaltete Bücher habe, sollen diese künftig verstärkt bei mir Beachtung
finden.

7.) Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Elke
Heidenreich hat es mal knapp formuliert: „Eine gute Geschichte, gut
erzählt“. Das sehe ich eigentlich genauso, wobei „gut“ ja immer im Auge
des Betrachters liegt.

8.) Wie entscheidest du, welches Buch du kaufst?

Wie
gesagt, lasse ich mich sehr leicht von tollen Rezensionen und
Besprechungen in Blogs, Fernsehen und Zeitungen begeistern, es können
aber auch Spontankäufe in einer meiner Lieblingsbuchhandlungen sein.

9.) Rezensierst du jedes Buch, das du liest?

Seit Beginn des Jahres 2015 habe ich alle gelesenen Bücher auch rezensiert und möchte das gerne so beibehalten.   

10.) Fällt es dir schwerer bei einem Rezensionsexemplar objektiv zu sein als bei einem selbst gekauften Buch?

Nein,
da ich grundsätzlich nur Bücher rezensiere, die ich mir auch selber
kaufen würde, bin ich der Meinung hier objektiv zu sein. Das Verteilen
von Gratisexemplaren zu Rezensionszwecken sehe ich auch mit gemischten
Gefühlen, da dann meistens die erforderliche Neutralität nicht mehr
gegeben ist.

11.) Die Gretchenfrage: Was denkst du? Warum bloggen weniger Männer über Bücher als Frauen?

Das
habe ich mich auch schon oft gefragt. Vermutlich interessieren sich
mehr Männer für Fußball anstatt für Literatur ;-)) Als männlicher Leser
fühlt man sich auch bei lovelybooks teilweise nur von Frauen umgeben,
was mich grundsätzlich natürlich nicht stört. Jedoch wären ein paar
männliche Meinungen zu manchen Büchern schon sehr hilfreich und auch bei
den Abstimmungen zu Leserunden könnten ein paar mehr männliche Stimmen
nicht schaden ;-))
Bei meinem Stöbern durch verschiedene Blogs ist
mir allerdings aufgefallen, dass es unter den sogenannten
„Literaturbloggern“ tendenziell mehr männliche Blogger gibt. 
Beispielsweise sind bei den Buchpreisbloggern drei von sieben Bloggern männlich.
Allerdings
sind auch in der realen Bücherwelt die Frauen eindeutig in der Überzahl
(Buchhändler sind ja meistens auch weiblich), das spiegelt sich
vermutlich dann auch in der Anzahl der Bücherblogs wider.  

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Die Liga der über Bücher bloggenden Gentlemen

 
Über den Blog von Gerd’s bookshelf bin ich auf diesen schönen Fragebogen vom Originaldibbler  gestoßen. Mehr zu dieser Aktion hier. Wie ich den Beiträgen entnehmen konnte, dürfen sich auch alle nicht getaggten männlichen Blogger als getaggt fühlen. Daher hier sehr gerne meine Antworten auf diesen Fragebogen:

Die Regeln:

-du darfst in deinem Post gerne das Logo verwenden
-verlinke den Blog des Bloggers, der dich nominiert hat
-beantworte die Fragen
-nominiere selbst mehrere männliche Blogger, die (mindestens schwerpunktmäßig) über Bücher bloggen

Die Fragen:

0.) Stell dich bitte kurz vor! (optional)
1.) Warum bloggst du?
2.) Was für Bücher liest du?
3.) Wer ist dein Lieblingsautor?
4.) Welches ist dein Lieblingsbuch?

5.) Wie bist du auf den Namen für deinen Blog gekommen?

6.) Was ist das Besondere an deinem Blog?
7.) Was macht für dich ein gutes Buch aus?
8.) Wie entscheidest du, welches Buch du kaufst?
9.) Rezensierst du jedes Buch, das du liest?
10.) Fällt es dir schwerer bei einem Rezensionsexemplar objektiv zu sein als bei einem selbst gekauften Buch?
11.) Die Gretchenfrage: Was denkst du? Warum bloggen weniger Männer über Bücher als Frauen?

Die Antworten:

0.) Stell dich bitte kurz vor!

Hallo, mein Name ist Thomas. Ein männlicher Buchverrückter und leidenschaftlicher Leser Jahrgang 1967. Aufgewachsen im schönen Düsseldorf, lebe ich inzwischen mit meiner Familie im benachbarten Duisburg und bereise meine Heimatstadt noch täglich, da ich dort arbeite.  

1.) Warum bloggst du?

Bis vor kurzem habe ich gedacht: „Noch einen Bücherblog mit weiteren Rezensionen? – Das braucht doch eigentlich kein Mensch!“ Dann habe ich aber festgestellt, dass mir das Schreiben über die gelesenen Bücher hilft mich an vergangene Leseerlebnisse zu erinnern. Daher habe ich auch in diesem Jahr erst angefangen Rezensionen bei lovelybooks zu schreiben, obwohl ich da schon seit längerer Zeit meine Bücherregale „pflege“. Daher war der Grundgedanke eigentlich „nur“ das Anlegen einer Art Lesetagebuch. Wenn andere Leser meine Empfehlungen aufnehmen, freut mich das natürlich umso mehr. Ich selber freue mich auch immer wieder über neue Blogs, die es zu entdecken gibt. Schön, dass es da draußen noch mehr so Buchverrückte wie mich gibt ;-))

2.) Was für Bücher liest du?

Eigentlich ziemlich viel Querbeet, von Krimis bis Klassiker ist einiges dabei. In den letzten beiden Jahren sind es durch die beiden Klassiker-Leserunden bei lovelybooks ziemlich viele Klassiker gewesen. Leider lasse ich mich immer viel zu leicht von Rezensionen, Besprechungen im Fernsehen und Empfehlungen beeinflussen, so dass die Wunschliste ständig wächst.

3.) Wer ist dein Lieblingsautor?

Da gibt es einige, aber mein Favorit, der mich seit früher Jugend begleitet, ist Stephen King (wie hat er kürzlich in einem Interview gesagt:  Er macht es wie die katholische Kirche, er kriegt seine Anhänger, wenn sie jung sind).

4.) Was ist dein Lieblingsbuch?

Kann man sich da wirklich auf eines festlegen? Vermutlich „Der Name der Rose“ von Umberto Eco.

5.) Wie bist du auf den Namen für deinen Blog gekommen?

Die erste Literatursendung, die ich im Fernsehen gesehen habe, war in den 70er-Jahren die vom WDR produzierte Büchersendung für Kinder und Jugendliche „Lemmi und die Schmöker“, Lemmi (eigentlich Herr Balduin Percy Hannibal Lehmann) war ein Bücherwurm der in jeder Sendung meist ein Buch vorstellte. Für die damalige Zeit sehr aufwändig wurden einzelne Szenen der Bücher mit Schauspielern inszeniert und so bei den Kindern die Lust auf das Buch geweckt. Mit Denis Scheck hat Lemmi heute in der ARD einen würdigen Nachfolger gefunden.
Auf der Suche nach einem Blognamen lag daher „tommi und die Schmöker“ irgendwie auf der Hand.

6.) Was ist das besondere an deinem Blog?

Da ich erst vor kurzem angefangen habe, kann ich bisher noch nicht sagen, ob mein Blog etwas besonderes hat. Da ich aber eine Vorliebe für schön gestaltete Bücher habe, sollen diese künftig verstärkt bei mir Beachtung finden.

7.) Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Elke Heidenreich hat es mal knapp formuliert: „Eine gute Geschichte, gut erzählt“. Das sehe ich eigentlich genauso, wobei „gut“ ja immer im Auge des Betrachters liegt.

8.) Wie entscheidest du, welches Buch du kaufst?

Wie gesagt, lasse ich mich sehr leicht von tollen Rezensionen und Besprechungen in Blogs, Fernsehen und Zeitungen begeistern, es können aber auch Spontankäufe in einer meiner Lieblingsbuchhandlungen sein.

9.) Rezensierst du jedes Buch, das du liest?

Seit Beginn des Jahres 2015 habe ich alle gelesenen Bücher auch rezensiert und möchte das gerne so beibehalten.   

10.) Fällt es dir schwerer bei einem Rezensionsexemplar objektiv zu sein als bei einem selbst gekauften Buch?

Nein, da ich grundsätzlich nur Bücher rezensiere, die ich mir auch selber kaufen würde, bin ich der Meinung hier objektiv zu sein. Das Verteilen von Gratisexemplaren zu Rezensionszwecken sehe ich auch mit gemischten Gefühlen, da dann meistens die erforderliche Neutralität nicht mehr gegeben ist.

11.) Die Gretchenfrage: Was denkst du? Warum bloggen weniger Männer über Bücher als Frauen?

Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Vermutlich interessieren sich mehr Männer für Fußball anstatt für Literatur ;-)) Als männlicher Leser fühlt man sich auch bei lovelybooks teilweise nur von Frauen umgeben, was mich grundsätzlich natürlich nicht stört. Jedoch wären ein paar männliche Meinungen zu manchen Büchern schon sehr hilfreich und auch bei den Abstimmungen zu Leserunden könnten ein paar mehr männliche Stimmen nicht schaden ;-))
Bei meinem Stöbern durch verschiedene Blogs ist mir allerdings aufgefallen, dass es unter den sogenannten „Literaturbloggern“ tendenziell mehr männliche Blogger gibt.  Beispielsweise sind bei den Buchpreisbloggern drei von sieben Bloggern männlich.
Allerdings sind auch in der realen Bücherwelt die Frauen eindeutig in der Überzahl (Buchhändler sind ja meistens auch weiblich), das spiegelt sich vermutlich dann auch in der Anzahl der Bücherblogs wider.  

So, das war es, ich glaube, die Fragen kann ich auch gut für meine „über mich“ Seite verwenden.

Weitere männliche Blogger tagge ich, sobald mir welche über den Weg laufen. Jeder männliche Leser darf sich da gerne als getaggt betrachten.