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April 2016

Aktionen, Jahr des Taschenbuchs

Das Jahr des Taschenbuchs #jdtb16 – April 2016

Nachdem ich letzten Monat pausiert habe, bin ich jetzt wieder dabei. Hier ist also mein April-Beitrag zur Aktion von Kielfelder und Die Liebe zu  den Büchern:

Seitenhieb Willeford

Charles Willeford: Seitenhieb – Der dritte Hoke-Moseley-Fall (Alexander Verlag Berlin) Link zur Verlagsseite hier

Inhaltsbeschreibung von der Internetseite des Verlags:

»Ich bin ein krimineller Psychopath. Das soll bedeuten, dass ich den Unterschied zwischen Recht und Unrecht zwar kenne, aber dass es mir scheißegal ist«, sagt Troy Louden, Berufsverbrecher, über sich selbst – und das zu Recht. Ihm sind auch die Menschen egal, die er auf einer blutigen Gewalttour vor die abgesägte Schrotflinte bekommt.
Detective Hoke Moseley hat sich derweil nach einem Burnout aus Miami zurückgezogen und will es auf Singer Island ruhiger angehen lassen. Gestört wird Hoke dabei zunächst nur von seiner bulimischen Tochter und wunderlichen Nachbarn. Doch dann kreuzt der tollwütige Troy Louden seinen Weg …

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Rezension

Fuminori Nakamura – Der Dieb

Ein vielversprechendes Deutschland-Debut des japanischen Schriftstellers

Mit Der Dieb legt diogenes die erste deutsche Übersetzung eines Werkes des in Japan bereits mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichneten Schriftstellers Fuminori Nakamura vor. Auf etwas mehr als 200 Seiten führt uns der Japaner in die Unterwelt Tokios und zu existenziellen Fragen.

„Glaubst du an das Schicksal?“ (Seite 209)

Der namenlose Ich-Erzähler ist ein Taschendieb, der aus seiner Tätigkeit eine Kunst gemacht hat, die er bis zur Perfektion beherrscht. Unerkannt gelingt es ihm, die wohlhabenden Bürger Tokios um ihre Geldbörsen zu erleichtern. Da er mit möglichst geringem Aufwand den größtmöglichen Erfolg erzielen möchte, sucht es sich ausschließlich reiche Mitbürger als Opfer aus.

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40 Jahre „Tales of Mystery and Imagination – Edgar Allan Poe“ von Alan Parsons Project

„…And so I captured this fancy

where all that we see or seem

is but a dream within a dream“

Eine Musikempfehlung auf meinem Buchblog? Keine Sorge, das wird die Ausnahme bleiben, aber dieses brillante Stück Musikgeschichte hat natürlich auch sehr viele Berührungspunkte mit der Literatur von Edgar Allan Poe und ist damit hoffentlich auch für viele Leser von Interesse.

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Rezension

Daphne Du Maurier: Rebecca

Ihr wollt eine tragische Liebesgeschichte mit Krimi- und Schauererlementen lesen? Dann könnte dieser Roman etwas für euch sein. Der 1938 erstmals veröffentlichte Roman der englischen Autorin Daphne Du Maurier greift geschickt Elemente des Gothic-Novel auf und bedient sich ganz offensichtlich zahlreicher Parallelen zu Jane Eyre von Charlotte Bronte.

Der Roman beginnt in Monte Carlo, wo die junge, namenlose Ich-Erzählerin als Gesellschafterin einer Möchtegern-Aristokratin arbeitet. Dort lernt sie den zunächst sehr zurückhaltenden Maxim de Winter kennen, einen wesentlich älteren englischen Witwer, der aus reichem Hause stammt und dem das sagenumwobene Anwesen „Manderley“ in Cornwall gehört. De Winter findet Gefallen an der jungen Dame, die sich ebenfalls verliebt. Kurzentschlossen heiraten die beiden. Continue Reading