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Mai 2016

Aktionen, Jahr des Taschenbuchs

Das Jahr des Taschenbuchs #jdtb16 – Mai 2016

Gerade noch rechtzeitig hier noch mein Mai-Beitrag zur Aktion von Kielfelder und Die Liebe zu  den Büchern:

János Székely: Verlockung

Inhaltsbeschreibung von der Internetseite des Diogenes-Verlages:

Der Welterfolg des ungarischen Autors und das Lieblingsbuch vieler begeisterter Leser und Buchhändler neu aufgelegt. Die Geschichte des Bauernjungen Béla, der als Liftboy in einem Budapester Grandhotel eine vom nahen Untergang gezeichnete Welt kennenlernt, ist ein ebenso düsteres wie schillerndes Tableau des Ungarn der Zwischenkriegszeit.

Mehr zum Inhalt:

Ungarn zwischen den Weltkriegen. Gerade ist Béla seiner Kindheit auf dem Dorf entronnen, wo er auf Stroh schlafen und für sein Essen arbeiten musste. Nun, mit vierzehn, zieht er zu seiner jungen, lebenshungrigen Mutter nach Budapest. Sein Entschluss ist gefasst: Er will die Armut hinter sich lassen und sie erobern, diese märchenhafte, andere Welt, die er nun als Liftboy in einem Grandhotel kennenlernt. Als eines Nachts die geheimnisvolle Gattin Seiner Exzellenz nach ihm klingelt, glaubt Béla seine Stunde gekommen.

Warum ich dieses Buch ausgewählt habe:

Dieses Buch hört sich nach einem richtig schönen Schmöker „zum drin Versinken“ an. Seit Elke Heidenreich es damals in ihrer Sendung Lesen! vorgestellt hat stand es auf meiner Wunschliste. Leider wurde es in den letzten Jahren nicht mehr aufgelegt. Daher war meine Freude groß, als ich es beim Sichten der diogenes-Verlagsvorschau wieder entdeckt habe. Ich hoffe, dass ich bald Zeit und Muße für die Lektüre habe. Bestärkt wurde ich in meinem Entschluss von der schönen Rezension von Die Buchloggerin. Danke dafür.

Kennt ihr das Buch? Lasst mir gerne euren Kommentar da.

 

Szekely VerlockungJános Székely: Verlockung, Diogenes-Verlag , Übersetzer: Ita Szent-Iványi,  Taschenbuch, erschienen Mai 2016, 992 Seiten, ISBN 978-3-257-24363-5, EUR (D) 14.00 / (A) 14.40,

Pressestimmen: Der Spiegel, Artikel vom 13.06.2005

FAZ, Artikel vom 23.07.2005

Rezension

Andreas Pflüger: Endgültig

Mit Endgültig legt der mehrfach ausgezeichnete Drehbuchautor Andreas Pflüger seinen zweiten Roman vor und präsentiert uns einen spannenden Thriller mit einer unvergesslichen  Protagonistin.

Jenny Aaron, Tochter eines hochdekorierten GSG9-Beamten, tritt in die Fußstapfen ihres Vaters und erkämpft sich dank ihrer außergewöhnlichen Leistungen einen Platz in der hauptsächlich von Männern dominierten Welt der Kriminalpolizei. Nach einem spektakulären Fall wird sie in die „Abteilung“ berufen, eine auf Terrorabwehr und Personenschutz spezialisierte Einheit der Polizei, die so geheim ist, dass sie noch nicht mal eine offizielle Bezeichung trägt. Bei einer Undercover-Mission in Barcelona wird sie schwer verletzt, verliert ihr Augenlicht und die Erinnerung an die entscheidenden Minuten des Einsatzes. Doch die starke Frau gibt nicht auf und trainiert hart um sich ein Stück weit ihr altes Leben zurückzuerobern. Sie kann zwar nicht mehr bei einer aktiven Einheit eingesetzt werden, erarbeitet sich jedoch eine angesehene Stellung als Fallanalytikerin und Verhörspezialistin bem BKA. Ihr fehlendes Augenlicht hat Jenny durch die intensive Nutzung ihrer anderen Sinne kompensiert (wem das Setting bekant vorkommt: der Autor erwähnt -mit Sicherheit nicht unabsichtlich- in einem Nebensatz den ebenfalls erblindeten Comichelden Daredevil).

„Von ihr erwartet man hingegen, dass sie sieht, was den Sehenden verborgen bleibt, die Wahrheit erspürt, wie nur sie es vermag, Man will, dass sie richtet. Eine Befreiung ist es nicht für sie, sondern ein Gefängnis. Aber eins hat sie mit Gantenben gemein: Jene, die etwas zu verbergen haben, fürchten sie, wenn sie erkennen, dass sie gar nicht blind ist.“ (Seite 78)

In ihrer Funktion als Verhöspezialistin wird sie eines Tages an den Tatort in einem Berliner Gefängnis gerufen. Dort hat ein von ihr festgenommener Täter eine Psychologin in seiner Zelle ermordet. Eine Erklärung will er nur ausschließlich gegenüber Jenny Aaron persönlich abgeben. Die Beschäftigung mit diesem Fall wird Jenny zurückführen in ihre Vergangenheit und sie mit der Wahrheit konfrontieren, warum sie bei ihrem Barcelona-Einsatz den Kollegen und Freund zurückließ. Continue Reading

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Lieblingslinks

Buch- und Literaturblogs, die ich gerne besuche (to be continued….)

Stöberrunde

Stöberrunde #1

Gerne greife ich die Idee von Alexandra vom Weltenwanderer-Blog auf, die allmonatlich die interessantesten Seiten anderer Blogs zusammenstellt.  Ich erlaube mir allerdings auch ein paar Links zu weiteren buchspezifischen Seiten hinzuzufügen, die nicht unbedingt von reinen Buchblogs stammen, aber dennoch für uns Buchliebhaber interessant sein könnten.  Los gehts:

News of The WorldDas heikle Thema“ Professionalisierung von Buchblogs“ dürfte vielen schon bekannt sein. Trotzdem möchte ich hier gerne nochmals den Standpunkt von Karla Paul von Buchkolumne verlinken, die mich mit ihrer Keynote zu den Bloggersessions auf der Leipziger Buchmesse 2016 stark an meinem Projekt Buchblog zweifeln ließ.  Den Gegenpol zu Karla Pauls Standpunkt stellt Stefan Holzhauer von Phantanews in dem sehr schönen Artikel  „Buchblogs müssen sich professionalisieren? Einen Scheiß müssen Buchblogs“ dar.  Die Wahrheit liegt für die meisten Blogger vermutlich irgendwo dazwischen.

News of The WorldWie der Weg zum professionellen, aber immer noch authentischen Blog, aussehen kann, ist wunderbar bei Mara von Buzzaldrins Bücher zu verfolgen. In einem für ihren Blog ungewöhnlichen Artikel stellt sie die Bedeutung professioneller Fotos für einen Blog in den Vordergrund. Danke an Mara für die Inspiration. Das Thema werde ich kurzfristig auch angehen. Ich kann euch übrigens wärmstens den Newsletter ans Herz legen, den Mara seit einigen Wochen regelmäßig veröffentlicht und in denen sie auf Themen rund um den Blogaufbau und -gestaltung eingeht.

News of The WorldViele nützliche Tipps, gerade für Blog-Anfänger, hat auch Jule vom Fashion- und Lifestyleblog Floral Heart parat. Gerade für Anfänger wie mich sehr hilfreich. Dass man auch in ihrem Bereich die Dinge mal weniger professionell angeht beschreibt sie schön in ihrem Artikel „Die schreckliche neue Bloggerwelt„.

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Rezension

Isabel Bogdan: Der Pfau

Fünf Banker auf einem Teambuilding-Wochenende in Schottland und ein verrückt gewordener Pfau? Das hört sich nach einem kurzweiligen Lesevergnügen an. Ob der Roman meinen  Erwartungen gerecht wurde könnt ihr hier nachlesen.

„Die Leiterin der Abteilung reist mit vier Kollegen, einer Köchin und einer Psychologin an, zu einer, wie es hieß kreativen Auszeit und Teambuildingmaßnahme.  Kreativ, lästerte Hamish McIntosh, wozu Banker denn bitte schön kreativ sein müssten, vielleicht zum Bilanzenfälschen?“ (Seite 22)

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