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Murakami

Top Ten Thursday

Meine bisherigen Bücherhighlights aus 2017 – 10 Lesetipps

Und schon ist die erste Jahreshälfte 2017 vorbei. Zeit einen ersten kurzen Blick zurück auf die gelesenen Bücher zu werfen. Es waren wieder viele interessante Titel dabei. Zu allen habe ich (bisher) keine Rezensionen geschrieben, daher stelle ich die Bücher hier anhand der Inhaltsbeschreibungen der jeweiligen Verlage und ein paar Worten meinerseits vor. Rezensionen verlinke ich entsprechend. Viel Spaß beim Stöbern, lasst mir gerne eure Empfehlungen oder Links zu eigenen Rückblicken da. Continue Reading

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Was liest du?

Tobi vom wunderschönen Blog Lesestunden ist auf der dringenden Suche nach Lesetipps und hat daher einen umfangreichen Fragebogen zusammengestellt, die alle Interessierten beantworten können. Bisher ist schon eine schöne Anzahl an Tipps zusammengekommen. Wer Lust hat mitzumachen, schreibt einen eigenen Blogbeitrag oder antwortet direkt in den Kommentaren bei Tobis Beitrag. Vielleicht kann ja der eine oder andere Leser dort noch ein paar interessante Tipps mitnehmen, ich bin schon wieder fündig geworden 😉

Und hier kommen die Fragen:

Ok, es geht ganz einfach los. Was ist dein absolutes Lieblingsbuch?

Eine schwierige Frage, vermutlich „Der Name der Rose“ von Umberto Eco

Okay: Welche fünf Bücher sind deine absoluten Lieblingsbücher?

Neben dem oben genannten:

  • Charles Dickens: Bleak House
  • Michael Ende: Die unendliche Geschichte
  • J.R.R. Tolkien: Der Herr der Ringe
  • Stephen King: Es
  • Patricia Highsmith: Der talentierte Mr. Ripley

 

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Mein Jahr 2016 in Büchern

Meine Lieblingsbücher 2016 – 15 Lesetipps quer durch die Genres

In den letzten Wochen war es sehr ruhig auf meinem Blog, ich hoffe dass sich das in 2017 wieder ändert. Manchmal kommt einem einfach das Leben dazwischen, außerdem habe ich in letzer Zeit dann doch lieber mehr gelesen und versuche, die Rezensionen in nächster Zeit nachzuholen. Bevor ich mich aber mit den Themen für 2017 beschäftige, möchte ich gerne das Jahr 2016 Revue passieren lassen, das mich in Bezug auf Bücher und den Blog zu vielen Neuentdeckungen geführt hat. Bezüglich der Blogarbeit werde ich (hoffentlich) noch einen eigenen Artikel schreiben, zuerst werfe ich einen Blick zurück auf meine gelesenen Bücher und präsentiere meine persönlichen Highlights aus 2016. Da ich zu vielen Büchern noch keine Rezension geschrieben habe werde ich versuchen meine Leseeindrücke hier in ein paar kurzen Sätzen festzuhalten. Continue Reading

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Herbstvorschau Teil 3 – Die Romane

Meine Highlights der Herbstvorschauen – Teil 3

Zugegeben, mit meiner Vorschau auf die Romane der kommenden Saison bin ich etwas spät dran, denn bei Büchern sind wir, ähnlich wie in der Modebranche, Ende August schon mitten in der Herbstsaison. Einige interessante Neuerscheinungen sind bereits veröffentlicht, trotzdem möchte ich hier noch gerne einen Blick auf die Romane werfen, die mir lesenswert erscheinen. In den nächsten Wochen und Monaten werden, nicht zuletzt durch die Besprechungen der Titel um den deutschen Buchpreis, noch einige Titel hinzukommen.

Beginnen möchte ich mit drei Titeln, die bereits schon vor der gestrigen Besprechung im literarischen Quartett extrem gehypt wurden. Der Verdacht liegt nahe, dass das Quartett sich von dem Ruf befreien wollte, dass ihre Besprechungen keine Bücher verkaufen, daher wurden zumindest drei Titel ausgewählt, die sich auch ohne das Quartett gut verkauft hätten. Mangelnde Aktualität kann  man ihnen also nicht vorwerfen.

Die Inhaltsangaben stammen von den jeweiligen Seiten der verlinkten Verlage.

Emma Cline: The Girls

Cline_25268_MR.inddZwei Millionen Dollar Vorschuss für ein Romandebut? Der Bieterstreit um die Rechte für diesen Roman sorgte bereits nach der Frankfurter Buchmesse 2014 für Medienrummel. Ob der Hype gerechtfertigt ist? Davon können sich die deutschen Leser jetzt selber überzeugen, denn seit 25.07.2016 ist auch die deutsche Übersetzung bei Hanser erhältlich.

„Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.“

Emma Cline: The Girls, Roman, Hanser Verlag, aus dem Englischen übersetzt von Nikolaus Stingel, 352 Seiten, gebunden, bereits erschienen, ISBN: 9783446252684, EUR 22,00, Link zur Verlagsseite  

 

Han Kang: Die Vegetarierin

Kang_Vegetarierin_160215.inddIn England bereits mit dem Man Booker Prize International ausgezeichnet und jetzt auch auf deutsch erhältlich. Vermutlich keine Lektüre, die den Geschmack aller Leser treffen wird. Murakami-Fans sollten wohl einen Blick riskieren.

„Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.

»Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgroß, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestoßen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten.«

Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.

Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man Booker International Prize 2016 ausgezeichnet.“

Han Kang: Die Vegetarierin, Roman, aus dem Koreanischen übersetzt von Ki-Hyang Lee, Aufbau Verlag, gebunden, 190 Seiten, ISBN: 9783351036539, Eur 18,95, Link zur Verlagsseite Continue Reading

On the road

Die erste LitBlogConvention in Köln

Am Samstag, den 4. Juni 2016 fand in Köln die erste LitBlogConvention #LBC16 statt. Die fünf Kölner Verlage DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag, Egmont LYX/ INK, Kiepenheuer & Witsch und Bastei Lübbe haben das erste Event dieser Art im Kölner Verlagshaus des Bastei-Lübbe-Verlags in Köln organisiert.

„Was das ist? Die LitBlog Convention ist die erste Bloggerkonferenz in Köln, bei der es sich einen ganzen Tag lang ausschließlich um Literatur, die Verlagswelt, Autoren und das Bloggen dreht.“ (Von der Veranstaltungsseite)

Ob die Organisatoren die hohen Erwartungen der zahlreichen Blogger erfüllen konnten erfahrt ihr in meinem Bericht: Continue Reading

Rezension

Fuminori Nakamura – Der Dieb

Ein vielversprechendes Deutschland-Debut des japanischen Schriftstellers

Mit Der Dieb legt diogenes die erste deutsche Übersetzung eines Werkes des in Japan bereits mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichneten Schriftstellers Fuminori Nakamura vor. Auf etwas mehr als 200 Seiten führt uns der Japaner in die Unterwelt Tokios und zu existenziellen Fragen.

„Glaubst du an das Schicksal?“ (Seite 209)

Der namenlose Ich-Erzähler ist ein Taschendieb, der aus seiner Tätigkeit eine Kunst gemacht hat, die er bis zur Perfektion beherrscht. Unerkannt gelingt es ihm, die wohlhabenden Bürger Tokios um ihre Geldbörsen zu erleichtern. Da er mit möglichst geringem Aufwand den größtmöglichen Erfolg erzielen möchte, sucht es sich ausschließlich reiche Mitbürger als Opfer aus.

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