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Top Ten Thursday

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Meine bisherigen Bücherhighlights aus 2017 – 10 Lesetipps

Und schon ist die erste Jahreshälfte 2017 vorbei. Zeit einen ersten kurzen Blick zurück auf die gelesenen Bücher zu werfen. Es waren wieder viele interessante Titel dabei. Zu allen habe ich (bisher) keine Rezensionen geschrieben, daher stelle ich die Bücher hier anhand der Inhaltsbeschreibungen der jeweiligen Verlage und ein paar Worten meinerseits vor. Rezensionen verlinke ich entsprechend. Viel Spaß beim Stöbern, lasst mir gerne eure Empfehlungen oder Links zu eigenen Rückblicken da. Continue Reading

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Meine Top 10 der TV-Serien TTT #14

collage2Diese Woche geht es in meiner Top-Ten-Liste mal nicht um Bücher. Aber neuerdings wird ja immer wieder behauptet, dass Serien die neuen Romane sind und wenn man einen Blick auf meine Liste wirft, scheint dieser Vergleich nicht zu weit hergeholt. Im Gegensatz zu den älteren Fernsehserien, bei denen in jeder Folge eine abgeschlossene Geschichte erzählt wird, erzählen die neueren Fernsehserien in mehreren Episoden meistens eine zusammenhängende Geschichte in dessen Zentrum der oder die Protagonisten und deren Entwicklung steht, oftmals ergänzt um zahlreiche Nebencharaktere und -handlungen. Also so, wie wir es auch von guten Romanen erwarten. Welche Möglichkeiten in dieser Form des Geschichtenerzählens steckt, machen – natürlich – wieder die Amerikaner vor.  Viele der kreativen Köpfe in der amerikanischen Filmindustrie arbeiten inzwischen lieber für das Fernsehen, da dort die gestalterischen Freiheiten einfach viel größer als bei einem Kinofilm sind.

Alle Einzelheiten zur TTT-Aktion (TopTenThursday) findet ihr auf dem Blog von Steffi.

Meine Top-Ten präsentiere ich heute mal in Form von Trailern zu den Serien , leider habe ich nicht zu allen vernünftige deutsche Clips gefunden, ich hoffe, ihr verzeit mir das. Hier also zehn geniale Romane zum Anschauen (o.k., bei Tatortreiniger handelt es sich wohl eher um Kurzgeschichten):

Twin Peaks

Vorreiter für die neue Art der Fernsehserie waren David Lynch und Mark Frost, die sich mit der 1990 und 1991 erstmals ausgestrahlten Fernsehserie getraut haben, mit der üblichen Serientradition zu brechen. Sie mischen die verschiedenen Genres der Krimi-, Mystery- und Horrorserien, fügen noch eine Portion Seifenoper hinzu und kreieren daraus etwas völlig Neues.

Zur Handlung: Hauptthema ist die Aufklärung des Mordes an der Schülerin Laura Palmer durch den FBI-Agenten Dale Cooper. Seine Ermittlungen führen ihn in die dunklen Abgründe des idyllischen Ortes Twin Peaks. Der Zuschauer erhält einen tiefen Einblick in das Beziehungsgeflecht aller mit Laura Palmer in Verbindung stehenden Personen. Im späteren Verlauf der Serie kommen nach und nach immer mehr surreale Elemente hinzu. Die Serie besteht nur aus zwei Staffeln sowie einem später gedrehten Film, der den letzten Tag von Laura Palmer erzählt.

In einer der ersten Folgen der Serie trifft Cooper in einer Traumsequenz auf Laura Palmer, die ihm prophezeit „I’ll see you again in 25 years.“ Und tatsächlich wird es 2017 ein Wiedersehen geben, denn dann soll die dritte Staffel auch hier bei uns zu sehen sein. Man darf gespannt sein. Hier der Trailer zu der zuletzt veröffentlichten Blu-Ray-Box, die das gesamte bisherige Serienmaterial sowie den Film „Fire walk with me“ enthält.

Stranger Things

Amerikanische Kritiker schrieben hierzu „die Serie, die Steven Spielberg und Stephen King niemals gemacht haben“. Und tatsächlich wirkt sie auf wundervolle Art aus der Zeit gefallen. Die Handlung der Serie spielt in den 1980er-Jahren und man wird unweigerlich an die Filme Poltergeis und E.T. sowie Stephen Kings‘ „Es“ erinnert. Im Mittelpunkt stehen vier unzertrennliche Freunde, die alle auf die selbe Schule gehen. Als eines Tages einer von ihnen unter mysteriösen Umständen verschwindet, beginnen sie auf eigene Faust zu ermitteln. Eine geheime Forschungseinrichtung der Regierung sowie ein Mädchem mit scheinbar übernatürlichen Fähigkeiten sind die weiteren Zutaten, die Stephen-King-Fans bekannt vorkommen dürften. Die Stars dieser aus nur acht Folgen bestehenden Miniserie sind eindeutig die tollen jugendlichen Darsteller, aber auch Winona Ryder liefert als Mutter des verschwundenen Jungen, die sich nicht mit dessen Tod abfinden will, ein brillantes Comeback. Die Serie ist derzeit nur auf Netflix zu sehen, aber alleine diese Serie lohnt den Preis eines Monatsbeitrags.

Breaking Bad

Für mich ein absolutes Fernseh-Highlight. Breaking Bad macht alles richtig: Bis in die Nebenrollen erstklassig besetzte Schauspieler, eine überzeugende Storyline sowie eine künstlerische Umsetzung (gefilmt wurde auf üblicherweise nur bei Kinoproduktionen eingesetztem 35mm-Film) die keine Wünsche offen lässt. Erzählt wird die Geschichte des genialen Chemikers Walter White, der zum fünfzigsten Geburtstag eine Diagnose erhält, die sein Leben auf den Kopf stellen wird: Lungenkrebs im Endstadium. Seine Hauptsorge gilt jedoch nicht ihm selber sondern seiner Frau und seinem behinderten Sohn. Woher sollen nach seinem Tod die finanziellen Mittel für deren Zukunft kommen? Nachdem er seinen Schwager Hank, der Drogenfahnder ist, bei einer Razzia begleitet, trifft er auf seinen ehemaligen Schüler Jesse Pinkman, der noch gerade vor Eintreffen der Polizei das Crystal-Meth-Labor verlassen konnte. Der Anblick des sichergestellten Geldes bringt White auf eine Idee zur Zusammenarbeit mit Pinkman „You know the business – and I know the chemistry.“ Er will zusammen mit Pinkman gerade so viel Chrystal Meth verkaufen, dass er seiner Familie eine sorgenfreie Zukunft garantieren kann. Ab dann verfolgt der Zuschauer fasziniert den Aufstieg Walter Whites zum heimlichen Drogenbaron und über fünf Staffeln eine komplett gegensätzliche Entwicklung von Walter White und Jesse Pinkman. Die Serie nimmt sich erfreulicherweise viel Zeit zur Charakterisierung der einzelnen Personen und steigert die Spannung kontinuierlich bis zum Finale in der letzten Folge. Ein Meisterwerk.

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Bücher zum Thema Weltkrieg – Eine Leseliste – TTT #13

Diese Woche geht es bei der Aktion von Steffis Bücherbloggeria um das meines Erachtens sehr wichtige Thema „10 Bücher, die zur Zeit der Weltkriege spielen“, daher bin ich gerne wieder mit dabei. Gerade wenn es um solche Themen geht, zeigt sich wie wichtig es ist Erinnerungen an historische Ereignisse auch in Form von Literatur für die Nachwelt zu erhalten. Dies ist umso bedeutsamer, da es bald keine überlebenden Zeitzeugen eines Weltkrieges mehr geben wird. Die Infos zum TTT – Top Ten Thursday – findet ihr auf dem Blog von Steffi.

Hier meine ganz persönliche Empfehlungsliste:

Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

Mit dem Urteil „ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte“ bin ich sehr zurückhaltend, bei diesem Fall würde ich jedoch gerne eine Ausnahme machen. Remarque schildert in einer sehr schönen Sprache anhand des Schicksals des Soldaten Paul Bäumer und seiner Gefährten die Schrecken des ersten Weltkrieges und macht fast körperlich spürbar, was es bedeutet, an vorderster Front in einem Krieg zu kämpfen. Ein Buch, das (wieder) zur Pflichtlektüre an allen Schulen gehören sollte.

„Mit diesem Roman begründete Erich Maria Remarque seinen Weltruhm und schuf ein zeitlos gültiges Bild der Schrecken des modernen Krieges. Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 erscheint eine besonders ausgestattete, mit einem Nachwort zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte versehene Sonderausgabe.
Die Geschichte des neunzehnjährigen Paul Bäumer, der als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front kommt, ist inzwischen Allgemeingut. Auch bei der erneuten Lektüre ist der Eindruck jedoch wieder erschütternd: Wie Bäumer statt der erhofften Kriegsbegeisterung und eines kurzen Abenteuers die ganze Brutalität des Gemetzels und das sinnlose Sterben seiner Kameraden erlebt, ist anrührend und empörend.
Durch diese Abrechnung mit dem Krieg erlangte Erich Maria Remarque 1929 schlagartig Weltruhm – auch dank einer ausgeklügelten Publikations- und Marketingstrategie, über die das Nachwort von Thomas F. Schneider, Leiter des Remarque-Friedenszentrums der Universität Osnabrück, Auskunft gibt. Remarque schuf einen Klassiker der Weltliteratur mit ungebrochener Wirkung bis in unsere Gegenwart.“ (Klappentext des Kiwi-Verlags)

Auch sehenswert: Die Besprechung der Neuausgabe im Literaturclub des srf.

Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 368 Seiten, gebunden (auch als Taschenbuch verfügbar), ISBN 9783462045819, 15,00 Euro

Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten

Dieses Mammutwerk sorgte bei seinem Erscheinen für Aufsehen und kontroverse Diskussionen. In Frankreich, wo das Buch zuerst erschien, war es ein Riesenerfolg und wurde sowohl mit dem Prix Goncourt als auch mit dem Romanpreis der Académie française ausgezeichnet. Auf 1400 Seiten erzählt Littell aus der Ich-Perspektive die Erinnerungen des fiktiven SS-Offiziers Dr. Maximilian Aue an seine Erlebnisse während des zweiten Weltkrieges. Der Autor hat einen enormen Rechercheaufwand betrieben und lässt seine Hauptperson mit zahlreichen historisch belegten Persönlichkeiten wie Adolf Eichmann und Heinrich Himmler zusammentreffen und führt im Verlauf des Romans zu bekannten Schauplätzen des zweiten Weltkrieges und des Holocausts. Dr. Aues Erlebnisse an Orten wie Babyn Jar, Stalingrad und Auschwitz sind für den Leser einerseits stellenweise schwer zu ertragen, vermitteln aber andererseit ein unglaublich realistisches Gefühl für diese dunklen Stunden der deutschen Geschichte. Was mich etwas an dem Roman gestört hat ist, dass die Hauptperson sich und sein Tun niemals in Frage stellt, eine Reflexion seiner Taten fehlt völlig.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Schriftsteller und Buchenwald-Überlebende Jorge Semprún: „Ich war wie erschlagen von diesem unglaublichen Buch. Es ist das Ereignis unserer Jahrhunderthälfte. Ich sehe nicht, welches andere Buch in den nächsten Jahrzehnten an seine Wirkung heranreichen könnte.“

„Dieses Buch ist Stoff für die nächsten fünfzig Jahre. Wir hätten eine etwas bessere Welt, wenn jeder es lesen würde.« Claus Peymann, in Lesen! ZDF

Im Februar 2008 erschien im Berlin Verlag der Roman, den Jorge Semprun als »das Ereignis unserer Jahrhunderthälfte « bezeichnet: Die Wohlgesinnten von Jonathan Littell. Über Monate hielt er die deutsche Literaturkritik in Atem. Mit den fiktiven Lebenserinnerungen des SS-Obersturmführers Maximilian Aue, Jahrgang 1913, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, zeichnet Jonathan Littell ein erschreckend detailgenaues Bild des Zweiten Weltkriegs und der Verfolgung und Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten aus Sicht eines Täters. »Das ist ein Roman, und das ist ein Autor, vor denen man sich verneigen muss«, schrieb Andreas Isenschmid in der NZZ am Sonntag.“ (von der Seite des Piper-Verlags)

Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten, Roman, aus dem Französischen übersetzt von Hainer Kober , 1392 Seiten, Taschenbuch, Berlin Verlag, ISBN 9783833306280, 18,00 Euro

Lothar-Günther Buchheim: Das Boot

Im Gegensatz zu Jonathan Littell war Lothar-Günther Buchheim ein Augenzeuge des Weltkrieges und seine Erzählungen lassen einen die Schrecken des U-Boot-Krieges während des zweiten Weltkrieges unmittelbar miterleben. In diesem Fall kann ich auch sehr die Verfilmung von Wolfgang Petersen empfehlen, rate aber dringend zu der mehrteiligen Fernsehfassung. In der Serie aus dem Jahre 1981 spielten fast alle seinerzeit bekannten männlichen Schauspieler des deutschen Kinos mit (Jürgen Prochnow, Klaus Wennemann, Otto Sander, Martin Semmelrogge, Herbert Grönemeyer, Heinz Hoenig und Jan Fedder um nur einige zu nennen). Zu den ohnehin schon beängstigenden Kriegserlebnissen kommt im Roman wie im Film noch die klaustrophobische Enge des U-Boots hinzu.

„Jedes Wort dieses Buches ist wahr. Lothar-Günther Buchheim war im Zweiten Weltkrieg Marinekriegsberichterstatter. Als ein Mann, der sich zur Zeugenschaft aufgerufen fühlt, weil er extreme Situationen erlebte und überlebte, geht es ihm um die genaue Wiedergabe der Ereignisse, um die Beschwörung der Wochen und Monate quälender Gefangenschaft in der Enge des Bootes, um die Stunden der Angst und die dramatischen Augenblicke des Kampfes.“ (von der Seite des Piper-Verlags)

Lothar Günther-Buchheim: Das Boot, Roman, 608 Seiten, Taschenbuch, Piper Verlag, ISBN 9783492244657, Euro 12,99 Continue Reading

Aktionen, Top Ten Thursday

TTT #12 10 Bücher, die ich gerne als nächstes lesen möchte

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Vor zwei Wochen habe ich euch meine 10 Jahreshighlights präsentiert, heute folgen 10 Romane, die ich gerne in nächster Zeit lesen möchte. Falls ihr selber einmal bei der Aktion mitmachen wollt, findet ihr alle Infos auf der Seite von Steffis Bücherbloggeria. Wie ich mich kenne, werden noch einige andere Titel dazwischen kommen, außerdem würde ich gerne ein bis zwei Titel von der Longlist zum Deutschen Buchpreis lesen, welche am 23.08.2016 bekanntgegeben wird. Diese Titel werden mich daher vermutlich durch den Rest des Jahres begleiten. Die Inhaltsbeschreibungen stammen von den jeweiligen Verlagsseiten. Continue Reading

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TTT #10 10 Bücher die mit einem A beginnen

Es ist wieder Donnerstag und Zeit für die Aktion von  Steffis-Bücherbloggeria. Alle Infos zum TTT finder ihr  hier. Das Thema diese Woche lautet:

10 Bücher deren Titel mit einem A beginnen

Das Thema hörte sich für mich erst mal nicht so spannend an, aber da meine Bücherregale glücklicherweise bei lovelybooks gut gepflegt sind, genügten zwei Klicks um festzustellen, dass ein schöner Querschnitt entstehen würde. Diesmal habe ich sie alle auf einem Foto festgehalten. Unter dem Foto habe ich in der Titelbeschreibung die jeweiligen Verlagsseiten verlinkt (bei Sonderausgaben habe ich die Verlagsseite der aktuellen Ausgabe gewählt).

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 Die Titel im einzelnen
1. Lewis Carroll: Alice im Wunderland / Alice hinter den Spiegeln (Gerstenberg)
2. Scott Turow: Aus Mangel an Beweisen (Heyne)
3. Anthony Doerr: Alles Licht das wir nicht sehen (C.H. Beck)
4. Lew Tolstoi: Anna Karenina (Hanser)
5. Ann Patchett: Aus Liebe zum Buch (Hoffmann und Campe)
6. Jonathan Safran Foer: Alles ist erleuchtet (Fischer)
7. Ulla Hahn: Aufbruch (dtv)
8. T.C. Boyle: América (dtv)
9. Helene Hegemann: Axolotl Roadkill (ullstein)
10. Ian McEwan: Abbitte (diogenes)
Vom spannenden Krimi (Scott Turow) bis zum Klassiker (Anna Karenina), vom wunderschön illustrierten (Alice) bis zum schlechtesten Buch, was ich je gelesen habe (Axolotl Roadkill) ist wirklich alles dabei. Und das kleine Büchlein von Ann Patchett war ein Spontankauf von heute in der Buchhandlung.
Ich bin auf eure Listen gespannt und freue mich über Kommentare.
Aktionen, Top Ten Thursday

TTT #9 10 Reihen, die ich gerne beginnen/fortsetzen/beenden möchte

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Top10Reihen2Es ist wieder Donnerstag und Zeit für die Aktion von  Steffis-Bücherbloggeria. Alle Infos zum TTT finder ihr  hier.
Das Thema diese Woche lautet:

10 Reihen, die du gerne beginnen/fortsetzen/beenden möchtest.

Ein Klick auf den Verlagsnamen
führt euch auf die Internetseite zum Buch des jeweiligen Verlages.
Die Inhaltsbeschreibungen stammen von den Verlagsseiten.

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