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Die Montagsfrage: Print oder ebook, was bevorzugst Du?

Beim Stöbern durch diverse Blogs bin ich auf diese schöne Aktion von Buchfresserchen gestoßen, bei der ich gerne mitmache. Jeden Montag wird dort eine Frage rund um das Thema Bücher und Lesen gestellt und man hat die nächsten sieben Tage Zeit, diese zu beantworten. Eine tolle Aktion um noch mehr Buchverrückte und ihre Blogs kennenzulernen.
Alle Infos zur Aktion findet ihr hier: 

Die Frage diese Woche lautet:
 

„Print oder ebook, was bevorzugst Du?“

Ich bevorzuge eindeutige die Print-Variante, möchte aber meinen ereader auch nicht mehr missen. Ein Buch ist für mich ein Gesamtkunstwerk und besteht nicht nur aus dem Text. Die Gestaltung des Umschlags, die ausgewählte Papiersorte, die Haptik tragen ebenfalls zum Leseerlebnis bei. Außerdem erfreue ich mich auch jeden Tag an dem Anblick meiner Bücherregale und an dem Wissen, jederzeit ein Buch aus dem Regal nehmen zu können und zu schmökern. Eine Wohnung ohne Bücher kann ich mir gar nicht vorstellen. Ein ebenfalls nicht unwichtiger Punkt ist der Kauf der Bücher in einer schönen Buchhandlung. Gemütlich zwischen den vielen Büchern stöbern, einige in die Hand nehmen, Klappentexte und Buchanfänge studieren – das geht nur mit echten Büchern aus Papier.

Andererseits hat auch das ebook eindeutige Vorteile. In den letzten Jahren habe ich, auch aus Platzgründen, festgestellt, dass ich nicht unbedingt jedes Buch auch tatsächlich physisch haben muss. Gerade bei Krimis und Thrillern reicht mir oftmals die ebook-Variante aus. Darüber hinaus scheinen einige Verlage jetzt die ebook-Version auch verstärkt zur Wiederveröffentlichung lange vergriffener Titel zu nutzen. Beispielsweise sind im culturbooks-Verlag nach vielen Jahren endlich wieder einige Krimis des genialen Ed McBain erhältlich. Und auch bei Rowohlt scheint man die Backlist wieder zu entdecken und veröffentlich die klassichen Krimis von Dorothy L. Sayers neu als ebook. Hier hat man also die Chance Romane wiederzuentdecken, die es ohne das ebook vermutlich nicht mehr in den Buchhandel geschafft hätten.
Für die Urlaubsreise und die Nutzung der onleihe sind ebooks natürlich auch perfekt. Tatsächlich habe ich mir für die Urlaubsreise schon ebooks aus der onleihe ausgeliehen, die ich als Print-Variante schon im Regal hatte. Das erleichtert das Urlaubsgepäck, gerade wenn man mit mehreren Leseratten reist, ungemein.
Mit meinem ereader, dem Kobo Aura H2O (Link zum ausführlichen Test bei allesebook.de), bin ich sehr zufrieden und kann ihn guten Gewissens allen Lesern empfehlen. Größter Vorteil für mich ist bei diesem Gerät die fantastische Darstellungsqualität und die völlige Unabhängigkeit von amazon.
Wenn ich die ebooks über www.buchhandel.de kaufe, kann ich sogar meinen Buchhändler vor Ort unterstützen. Und nachdem immer mehr Verlage auf den lästigen Adobe-Kopierschutz
verzichten, wird wohl künftig die Wahl noch öfter auf ein ebook fallen.

Fazit: Künftig werden bei Buchformen ihre Daseinsberechtigung haben, auch wenn der ebook-Anteil vermutlich (hoffentlich) nicht so groß wird, wie von vielen befürchtet. Und wenn der wachsende ebook-Anteil die Print-Hersteller zu besseren Leistungen im Bereich der Buchgestaltung anspornt, was meines Erachtens in letzter Zeit der Fall ist, haben die Liebhaber „richtiger“ Bücher auch was davon.

 

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