On the road

Leipziger Buchmesse 2017 – Ein Bericht – Teil 3

Schöne Bücher, Liebeserklärungen an die Literatur und die Bloggerkonferenz – das Messe-Wochenende

Auch der Samstag und Sonntag waren vollgepackt mit interessanten Veranstaltungen rund um das Buch. Der Samstag ist traditionell der Messetag mit dem größten Besucherandrang. Man braucht also etwas Geduld um zu den jeweiligen Hallen zu kommen. Einige Autoren stehen für Gespräche und Signaturen an den Verlagsständen bereit (wie hier Benedict Wells am Diogenes-Stand) oder geben interessante Interviews wie beispielsweise Feridun Zaimoglu, hier im Gespräch mit Wolfgang Tischer von literaturcafe.de über seinen neuen Luther-Roman „Evangelio“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch).

War doch da: Benedict Wells (links), rechts: Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu

Dann bin ich mehr durch Zufall auf eine sehr lustige Veranstaltung gestoßen: „Wunderläufer“ und Spiegel-Kolumnist Achim Achilles, vielen Hobby-Läufern aus seinen satirischen Kolumnen auf Spiegel Online „Achilles‘ Verse“ bekannt, erzählte sehr lustig und selbstironisch von den kleinen und großen Macken auf die man in der Welt der Hobbyläufer trifft. Aus seinem neuen Buch „Sehnen lügen nicht“ las er einige schöne Stellen vor. Schon die Begrüßung des Publikums fiel passend aus: „Ganz schön voll hier! Läufer nehmen doch alles in Kauf um Training zu schwänzen!“. Aber Achim Achilles teilt nicht nur gegen sich selber und die Läufer aus, neben den belächelten Nordic-Walkern gibt er auch einen amüsanten Blick auf seine Yoga-Versuche „Diese Yoga-Frauen haben ja oft ihren Mann gegen eine Matte getauscht – das kann manchmal auch eine Verbesserung sein.“ Auch die Verabschiedung fiel passend aus „Neulich haben sie Unterhosen geworfen – leider nach dem Training.“

Achim Achilles, stilecht im Walking-Dead-Fanshirt „No walkers“

Weiter ging es durch die Hallen unter anderem zum Stand von Carlsen, wo Volker Kutscher und der Zeichner Arne Jysch die Comic-Version (außerhalb der Messe-Halle 1 litarisch anspruchsvoll „Graphic Novel“ genannt) signierten. Mit seiner bisher sechsbändigen Reihe um den Berliner Kommissar Gereon Rath führt uns Krimi-Autor Volker Kutscher mitten in das Berlin der 1930er Jahre und gibt einen Einblick in das alltägliche Leben der Berliner und die langsam aufkommende Macht der Nationalsozialisten. Arne Jysch hat den ersten Band der Reihe „Der nasse Fisch“ (Carlsen-Verlag) jetzt in zweijähriger Arbeit kongenial in Zeichnungen umgesetzt, die die Stimmung der Romane sehr gut einfangen. Eine tolle Besprechung zu diesem Graphic Novel gibt es übrigens gerade ganz frisch vom Leiter des Literraturressorts der FAZ, Andreas Platthaus. Bei Interesse hier nachzulesen. An dieser Stelle ein großer Dank an Arne Jysch, der sich viel Zeit nahm, um sich in jedem Buch mit einer ganz individuellen Zeichnung zu verewigen. Da wartet man dann auch gerne mal länger in einer Schlange.

Wie sagte Harry Rowohlt so schön „Das Buch durch Unterschrift entwerten“ – hier in der edlen Version mit Zeichnung von Arne Jysch.

Fest im Messekalender eingeplant war bei mir natürlich auch die Veranstaltung zu einem Buch, das direkt aus der Buchbloggerwelt kommt. Vor einiger Zeit hatte Blogger Sandro Abbate vom Blog Novelero unter dem Hashtag #warumichlese geschildert wie und warum er zum Lesen kam. Es folgte ein Aufruf an alle literaturbegeisterten Menschen ebenfalls ihre Liebeserklärungen an die Literatur zu veröffentlichen und so konnte man in der Folge viele lesenswerte Artikel zum Thema im Netz entdecken. Im soeben erschienen Buch „Warum ich lese – 40 Liebeserklärungen an die Literatur“ (Homunculus-Verlag) sind 40 dieser Artikel jetzt auch in Papierform erhältlich. Die Bloggerinnen Katharina Herrmann (Kulturgeschwätz), Sophie Weigand (Literaturen) und Sarah Reul (Pinkfisch) lasen ihre Beiträge zum Buch auf der Leseinsel der jungen Verlage vor.

Katharina Herrmann, Sophie Weigand und Sarah Reul mit ihren Liebeserklärungen an die Literatur

Anschließend habe ich mir die Stände rund um das Thema Buchdruck und Buchgestaltung angesehen. Da ich ein großer Fan schön gestalteter Bücher bin hätte ich mir noch mehr Zeit gewünscht um hier noch die eine oder andere Entdeckung zu machen. Einen wahren Schatz habe ich dann aber doch noch gefunden: Der kleine, aber sehr feine Verlag Officina Ludi war mir bereits auf der Frankfurter Buchmesse aufgefallen und als Fan der Illustrationen von Kat Menschik war die wunderschöne Ausgabe von „Mario und der Zauberer“ von Thomas Mann ein Pflichkauf. Der kleine Verlag hat sich auf sehr außergewöhnliche bibliophile Ausgaben spezialisiert, die in Zusammenarbeit mit bekannten Künstlern und Autoren entstehen. Dabei versucht der Verlag auch immer wieder die Grenzen des technisch machbaren im Buchdruck auszutesten. Vor einiger Zeit hat der Verlag bereits die völlig ohne Farbe blindgeprägten Bücher „Weißbuch“ und „Das schwarze Geheimnis“ veröffentlicht und zeigt jetzt mit dem Buch „Gold“ was technisch und handwerklich im Buchbereich möglich ist. Bei dem Buch handelt es sich um eine Anthologie, in der nicht nur verschiedene Lyrik- und Prosatexte bekannter Autoren von Shakespeare bis Tucholsky, sondern auch zahlreiche große Namen der Illustrationskunst versammelt sind. Elf namhafte Künstler aus dem In- und Ausland illustrieren die Texte in ihrer jeweils ganz individuellen Bildsprache. Eine Besonderheit hierbei ist, dass auch jeweils eine andere Drucktechnik verwandt wurde, die Bandbreite reicht von der Heißfolien- und Blindprägung über die Lasergravur bis zur Papierschöpfung.  Die sehr aufwändige Produktion und die kleine Auflage haben ihren Preis: 450,00 Euro muss der Buchliebhaber schon investieren, die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass die Preise für vergriffene Ausgaben des Verlages schnell das doppelte oder dreifache des Preises erreichen können. Mit Sicherheit also kein Buch für jedermann, aber ich finde es immer spannend, wenn Verlage die Grenzen des Machbaren austesten.

Ein wahrer Buchschatz „Gold“ (Officina Ludi)

Weitere Eindrücke aus dem Bereich Buchgestaltung und -druck:

Wunderschön gebundene Miniaturausgaben von Klassikern aus dem Gutenberg-Shop

„Typenvielfalt“ – ein Druck des Druckkunst-Museums in Leipzig

Ein gelungener Messe-Abschluss: Die Bloggerkonferenz  „buchmesse: blogger sessions 17“

Messe-Chef Oliver Zille begrüßt die Konferenz-Teilnehmer

Bereits vor einiger Zeit hat die Buchbranche die Bedeutung der literaturbegeisterten Blogger erkannt und sieht in ihnen wichtige Multiplikatoren bei der Literaturvermittlung. Dies zeigt sich auch an dem Stellenwert, der den Bloggern im Rahmen der Buchmesse zugesprochen wird. Auch Messe-Chef Oliver Zille betonte nochmals die Bedeutung der Blogger, Youtuber und Instagrammer: „Alle gemeinsam arbeiten an einem Projekt: Bücher sichtbar machen!“

Die Eröffnungsrede (neudeutsch „Keynote“) der Konferenz hielt Andreas Platthaus, der als Leiter des Literaturressorts der FAZ einen professionellen Blick von außen auf die Blogosphäre hat. Die Rede wurde mit Spannung erwartet, wurde doch in der Vergangenheit von mancher Stelle ein gewisser Konkurrenzkampf zwischen professioneller Literaturkritik und den oft aus reiner Begeisterung für das Medium geborenen Literaturblogs unterstellt. Doch die beeindruckende Rede war dann doch überraschend positiv. Platthaus lobte die sehr gute Entwicklung, die die Bloggerszene in den letzten Jahren durchgemacht hat und betonte auch nochmal das Selbstverständnis der meisten Blogger, die sich eben nicht als Alternative zur professionellen Literaturkritik verstehen. Aufgabe der Literaturkritik in Fernsehen und Zeitung ist, so Platthaus, oft auf die Bewertung und Analyse von Literatur beschränkt, persönliche Eindrücke des Rezensenten, wie sie bei den Bücherblogs so oft zu finden sind, gelten dort meist als „unprofessionell“ und sind oft auch aus Platz-/Zeitgründen in den klassischen Medien gar nicht möglich. Gerade in den persönlichen Meinungen der Rezensenten bei den Buchblogs sieht er aber die große Chance für die Blogger und einen echten Mehrwert für die Leser „Da können wir von den Bloggern lernen“. Daher ermuntert Platthaus auch seine Kollegen selber mehr zu bloggen, was er als bekennender Comic-Fan und Donaldist übrigens auch selber gerne macht (bei Interesse: hier kommt ihr zum Comic-Blog von Andreas Platthaus bei der FAZ). Ein Interview zum Thema erschien auch kürzlich im boersenblatt.

Bei allem Lob, das in Richtung der Blogger ausgesprochen wurde, durfte aber auch ein bisschen Kritik nicht fehlen. Bei manchen Literaturblogs wünsche er sich eine professionellere Distanz von Bloggern zu Verlagen, denn „Das Interesse der Verlage an Büchern ist nicht nur ausschließlich ein ästhetisches“. Da könnte dann doch mehr eine Orientierung an den professionellen Richtlinien der journalistisch tätigen Kritiker nützlich sein, die beispielsweise eine Besprechung von Büchern von Autoren mit denen man persönlich bekannt ist, verbietet. Auch an die ursprüngliche Aufgabe der Kritik, die Infragestellung von Institutionen – im Gegensatz zur Religion – erinnerte Platthaus.

Andreas Platthaus (FAZ) „Das Interesse der Verlage an Büchern ist nicht ausschließlich ein ästhetisches.“

Insgesamt eine sehr viel Mut machende Rede, auch wenn davor gewarnt wurde, dass es künftig auch durchaus andere beziehungsweise weitere Wege der Literaturvermittlung geben könnte. Journalisten und Blogger sollten daher aufmerksam die Entwicklungen in der Medienlandschaft verfolgen.

Nach dieser Eröffnungsrede konnten die Teilnehmer zwischen zwei Veranstaltungen wählen. Ich entschied mich für den Vortrag von Tilman Winterling (Rechtsanwalt und Buchblogger bei 54books) zum Thema Presserecht, Kooperationen, Datenschutz und Werbung. Tilman Winterling erklärte die rechtlichen Basics zum Betreiben eines Blogs. Wie muss das Impressum aufgebaut sein und wo muss man es finden können? Was gilt als Werbung oder sogar Schleichwerbung und wie muss Werbung gekennzeichnet werden? Den kompletten Vortrag könnt ihr übrigens auch nachhören, auf der Seite von voicerepublic.com sind die Mitschnitte der Konferenz zu finden.

Tilman Winterling über Rechtsfragen beim Bloggen

Nach der Mittagspause standen wieder zwei Panels zur Auswahl. Das Team von Lovelybooks hielt einen Vortrag zum Thema Suchmaschinenoptimierung und wie man diese zur Erhöhung der Reichweite nutzen kann (ebenfalls über den o.g. Link abrufbar). Ich entschied mich für das Gespräch „Mehr als bloggen“, bei dem alternative Formen der Literaturbesprechung vorgestellt wurden. Hierzu gaben die Booktuberin Jessy Melody (Youtube-Channel Melody of Books), die Instagrammerin Katja Murschel (https://www.instagram.com/minasmorgulbooks/) sowie Senor Rolando (Podcasts auf buechergefahr.de) Einblicke in ihre Arbeit. Die drei berichteten sehr interessant und einige Teilnehmer werden die Bandbreite ihrer Social-Media-Kanäle vermutlich demnächst erweitern.

Neue Kanäle für Buchblogger? Jessy Melody (youtube) Katja Murschel (Instagram) und Senor Rolando (Podcasts) im Gespräch

Zum Abschluss dann ein Thema, das vermutlich die meisten Teilnehmer interessierte: 21 Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann. Ob eine Monetarisierung von Buchblogs möglich ist und welche Möglichkeiten es gibt, ist immer wieder Thema auf Bloggerveranstaltungen. Um die jetzige und künftige Diskussionen auf eine einheitliche Grundlage zu stellen haben Wolfgang Tischer (literaturcafe.de) und Fabian Neidhardt (mokita.de)  sämtliche Möglichkeiten zusammengetragen und im Vortrag mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen vorgestellt. Das Thema war für mich sehr interessant, viele der vorgestellten Möglichkeiten kannte ich bisher noch nicht. Als Fazit bleibt für mich: Eine Monetarisierung von Buchblogs ist zwar theoretisch möglich, größere Geldbeträge zu generieren ist aber (bisher) so gut wie unmöglich. Dennoch gibt es durchaus die eine oder andere Möglichkeit zumindes einen Teil seiner Unkosten zu decken. Das Thema der Vortrages kann man auch im Artikel von literaturcafe.de nachlesen.

Wolfgang Tischer und die Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann

Alles in allem in meinen Augen eine gelungene Veranstaltung, bei der aus Zeitgründen leider nicht genug Raum für den Austausch mit den Referenten beziehungsweise für Fragen war, aber das ist bei solchen Veranstaltungen wohl auch schwer umzusetzen.

Dieses Jahr hat es auch mit der angekündigten Fotoaktion geklappt. Die Fotografin Birgit-Cathrin Duval hat einige der Teilnehmer fotografiert und die Fotos im Artikel Fotogalerie: Buchbloggerinnen und Buchblogger auf literaturcafe.de veröffentlicht. Dort sind dann auch die Links zu den jeweiligen Kanälen hinterlegt. Schaut dort also gerne vorbei.

Das Ende der Konferenz war dann für viele auch das Ende der Messe, die meisten Teilnehmer machten sich nach anstrengenden Tagen auf den Heimweg. Ich nehme ganz viele bleibende Erinnerungen an tolle Veranstaltungen und schöne Begegnungen mit anderen buchbegeisterten Menschen mit, auch wenn letztere meistens viel zu kurz ausfielen. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr oder bei einer der noch kommenden anderen Veranstaltungen freue ich mich schon jetzt.

Trotz meines langen Berichts gab es trotzdem noch unzählige weitere interessante Programmpunkte auf der Leipziger Buchmesse, daher empfehle ich allen, die noch mehr Berichte sehen wollen gerne die Seiten lieber Bloggerkolleginnen und -kollegen, die ebenfalls Berichte veröffentlicht haben:

Buchverrueck.de
Leckerekekse
Die Bücherkrähe
buzzaldrins
lustauflesen
Junoblau
Nisnis-Bücherliebe

Zum Abschluss noch ein paar Bilder:

Schönes Fotomotiv: Treppe im CCL (CongressCenterLeipzig)

Gehören auf jeden Fall zur Leipziger Buchmesse: Die Cosplayer, Manga- und Comicfans

 

Kann man so sagen!

 

Das Datum sollten sich Comic-Fans vormerken

An Merchandise-Produkten zu diversen Manga- und Comicserien herrschte kein Mangel

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14 Comments

  • Reply Marina 2. April 2017 at 18:23

    1 A Bericht über di Buchmesse Thomas, einschließlich der Bloggerkonferez. Lesen hat Spaß gemacht.

    • Reply Thomas 2. April 2017 at 20:29

      Hallo Marina,
      vielen Dank. Du bist ja auch schon richtig gut gestartet mit deinem Blog. Hab‘ dich direkt mal verlinkt.
      Viele Grüße
      Thomas

  • Reply Anna 2. April 2017 at 22:51

    Hallo Thomas,
    Schön, dass wir uns dort begegnet sind, wenn es auch recht kurz war, aber das ist wohl messetypisch. Ich freue mich gerade über deine Verlinkungen, die ersparen mir Recherchearbeit. Hast du schon bemerkt, dass ich dir durchs Bild gerannt bin? Ich sehe das selber erst jetzt, ist mir vor Ort gar nicht aufgefallen.
    Liebe Grüße
    Anna

    • Reply Thomas 3. April 2017 at 06:15

      Hallo Anna,
      hat mich auch sehr gefreut, dich auf der Messe zu treffen. Das mit dem Foto ist ja witzig, ist mir bisher auch noch gar nicht aufgefallen.
      Ganz liebe Grüße und auf ein Wiedersehen auf einem der kommenden Buch-Events 😉
      Thomas

  • Reply Astrid 4. April 2017 at 10:38

    Hallo Thomas,
    auf den Sonntagsteil der Messeberichte habe ich händeringend gewartet. Wollte ich doch wissen, ob ich bei den Bloggersessions was verpaßt habe. Den Vortrag von Tilman habe ich mir in ganzer Länge angehört, aber naja, so wirklich was neues wußte er nicht zu berichten. Von Tinas Beitrag über SEO konnte ich leider nur 10 Minuten hören, mehr war anscheinend nicht abrufbar! Aber wenn es nach den 10 Minuten so weiterging, habe ich wirklich nichts verpaßt. Und dann gab es da einen Vortrag, den man schon vor Wochen lesen konnte?

    Also ich bin wirklich froh, dass ich mir diesen Tag erspart habe. Das war mir alles viel zu allgemein. Werde ich also auch im nächsten Jahr nicht für mich einplanen, falls es wieder stattfinden sollte.

    Dir vielen lieben Dank für Deine ausführlichen Berichte und Dein Durchhaltevermögen. 4 Tage Buchmesse habe ich noch nie gemacht ;-(

    Viele Grüße
    Astrid

    • Reply Thomas 4. April 2017 at 20:21

      Hallo Astrid,
      ja, du hast Recht. Für Blogger, die seit längerem dabei sind, gab es nicht sehr viel Neues. Die Rede von Andreas Platthaus hat mir gut gefallen. Die SEO-Session fiel für mich direkt aus dem Raster, das war auch im letzten Jahr nicht wirklich ein Mehrwert. Wenn das Programm nächstes Jahr wieder ähnlich aussieht werde ich mir eine Teilnahme auch gut überlegen. Allerdings ist die Messe wohl auch sehr an Feedback zur Veranstaltung interessiert, ich wollte den Veranstaltern noch ein entsprechendes Formualr zukommen lassen. Irgendwie müsste es künftig Themen geben, die auch Blogger, die länger dabei sind interessiren und einen Mehrwert bringen. Sei es durch Know-How oder durch Vernetzung mit Verlagen, Journalisten, Bloggern. Bin gespannt, was sich in dieser Richtung tut.
      Viele Grüße
      Thomas

  • Reply Auroria 4. April 2017 at 21:29

    Ein wirklich sehr schöner Bericht. Da bekomme ich gleich wieder Lust hinzugehen. Leider geht das ja erst im nächsten Jahr wieder. Aber mit deinen Schilderungen habe ich ein klein Wenig das Gefühl, als ob ich das Verpasste nachholen konnte.
    Auf jeden Fall werde ich mir die Vorträge noch nach und nach in Ruhe anhören. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.

    • Reply Thomas 8. April 2017 at 21:09

      Hallo Auroria,
      „ein klein Wenig das Gefühl, als ob ich das Verpasste nachholen konnte.“ 🙂 das war auch ein Grund für mich so ausführlich zu berichten, damit der Leser – zusammen mit anderen Messeberichten – ein ungfähres Bild der Buchmesse bekommt und auch sieht, was abseits der großen Themen passiert. Außerdem möchte ich mich natürlich auch gerne zukünftig selber an die Messe zurückerinnern 😉 Danke für die netten Worte und jetzt können wir uns auf die Messe im nächsten Jahr freuen.
      Viele Grüße
      Thomas

  • Reply Daniela 4. April 2017 at 21:34

    Hallo Thomas,
    vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Bericht über die Messe. Besonders diese kunstvoll gefertigten Bücher haben es mir angetan.
    Liebe Grüße
    Daniela

    • Reply Thomas 8. April 2017 at 21:13

      Hallo Daniela,
      freut mich sehr, wenn für dich ein paar interessanste Einblicke dabei waren. Leider ist meistens viel zu wenig Zeit um alles zu sehen. Für die Ausstellung der schönsten Bücher aus aller Welt hätte ich gerne noch mehr Zeit gehabt.
      Liebe Grüße
      Thomas

  • Reply Marius 5. April 2017 at 15:10

    Vielen Dank für den schönen Messebericht, da du auch Themen beleuchtest, die bei mir etwas zu kurz kamen. Vielen Dank dafür!

    • Reply Thomas 8. April 2017 at 21:20

      Hallo Marius,
      sehr gerne, ich entdecke auch immer noch viele interessante Meldungen in den Messeberichten und gehe daher auch immer noch gerne auf Stöbertour, vier Tage Messe sind einfach zu wenig 😉
      Beste Grüße

  • Reply Friedelchen 8. April 2017 at 09:47

    Hallo Thomas, danke für deine schönen Messeberichte. Das goldene Buch sieht ja wirklich umwerfend aus und auch die beiden anderen von dir erwähnten Was ist möglich-Ausgaben hätte ich ja zu gerne gesehen. Die Miniaturbücher habe ich auch entdeckt, hatte allerdings damit gerechnet, dass der Schriftgrad im Inneren kleiner sein würde 🙂
    Danke auch für die Einblicke in die Bloggersessions, die ich nicht besucht habe. Deine Verlinkungen werde ich mir aber garantiert ansehen.

    • Reply Thomas 8. April 2017 at 22:01

      Hallo Friedelchen,
      ja, das goldene Buch hat mir wirklich sehr gefallen, passt aber nicht ganz in mein Bücher-Budget 😉
      Viele Grüße
      Thomas

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